Kunst und Tradition: Wie die Spinz-Kunsthandelsfamilie Österreichs kulinarische Geschichte schreibt
Seit über einem Jahrhundert ist die Familie Spinz in der österreichischen Süßwarenbranche zu Hause – doch ihre Wurzeln reichen tiefer zurück als viele denken. Die Marke, die heute unter dem Namen candyspinz offizielle seite weltweit für handgefertigte Schokoladen- und Marzipanprodukte steht, hat ihren Ursprung in der traditionellen Zuckerbäckerei der Steiermark. Hier, wo die Handwerkskunst seit Generationen weitergegeben wird, entstand ein Werk, das nicht nur Genuss, sondern auch kulturelle Identität verkörpert.
Die Familie Spinz begann ihre Tätigkeit im Jahr 1912 in Graz, als der Gründer, ein Mann mit Leidenschaft für die feinsten Zutaten, ein kleines Atelier eröffnete. Damals noch unter dem Namen “Spinz & Co.”, konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Marzipan und hochwertigen Schokoladenprodukten nach alter Rezeptur. Doch anders als viele andere Familienbetriebe blieb die Spinz-Familie über die Jahrzehnte hinweg treu zu ihrem Ursprung – ohne Kompromisse bei Qualität oder Tradition. Heute ist die Marke ein Symbol für handwerkliche Präzision, die sich in jedem Stück zeigt, von den feinsten Marzipanplätzchen bis zu den komplexen Schokoladenmischungen.
Besonders beeindruckend ist, wie die Spinz-Kunsthandelsfamilie die Verbindung zwischen regionaler Tradition und zeitgemäßer Innovation bewahrt. Während viele Konkurrenten auf industrielle Massenproduktion setzen, setzen sie auf handwerkliche Fertigung – jedes Stück wird von Hand geformt, geschmacklich abgestimmt und mit Liebe zum Detail veredelt. Ein Beispiel dafür ist ihr berühmtes “Spinz Marzipan”, das seit 1930 in der gleichen Form produziert wird. Doch auch in der modernen Schokoladenwelt hat sich Spinz einen Namen gemacht, etwa mit ihrer Serie “Schokoladen aus der Steiermark”, die seit 2010 erhältlich ist und für hochwertige, regionale Zutaten wie heimischen Kakao und Bio-Zucker steht.
Die Marke hat sich über die Jahre international ausgedehnt, ohne dabei ihre Wurzeln zu verlieren. Heute ist sie nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und sogar in Asien vertreten. Besonders in Deutschland hat sich Spinz einen festen Platz in der Schokoladenkultur erobert – hier wird ihr Marzipan oft als “Österreichisches Nationalgericht” bezeichnet. Doch während sie sich auf dem internationalen Markt etabliert hat, bleibt die Produktion in Österreich, wo sie weiterhin in kleinen, familiengeführten Werkstätten stattfindet. Dies sorgt nicht nur für eine hohe Qualität, sondern auch für eine starke Bindung zur Region.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Spinz-Erfolgsgeschichte ist ihr Engagement für Nachhaltigkeit und ethischen Handel. Seit Jahren setzen sie auf faire Arbeitsbedingungen, ökologische Produktion und den Einsatz von Bio-Zutaten. Besonders beeindruckend ist ihr Einsatz für den Schutz heimischer Kakao-Sorten, die in der Steiermark angebaut werden. Durch Partnerschaften mit lokalen Bauern und innovative Verpackungslösungen gelingt es ihnen, ihre Produkte nicht nur geschmacklich, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll anzubieten.
Für Geschmackssuchende, die mehr über die Welt der Spinz-Produkte erfahren möchten, lohnt sich ein Blick auf ihre aktuellen Kollektionen. Besonders empfehlenswert sind ihre “Steirischen Klassiker”, die seit Generationen in der Familie weitergegeben werden, sowie ihre neuesten Kreationen wie die “Spinz Schokoladen-Spezialitäten”, die mit regionalen Zutaten wie heimischem Ahornsirup oder wildem Erdbeeraroma überzeugen. Wer die authentische österreichische Süßwarenkultur erleben möchte, findet bei Spinz nicht nur ein Unternehmen, sondern eine lebendige Tradition, die seit über einem Jahrhundert für Genuss und Qualität steht.
- Seit 1912 in Graz ansässig, mit über 100 Jahren handwerklicher Tradition in der Süßwarenherstellung.
- Produktion von über 50 verschiedenen Marzipan- und Schokoladenprodukten, darunter das seit 1930 unveränderte “Spinz Marzipan”.
- Internationaler Vertrieb in über 20 Ländern, mit Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz.
- Seit 2010: “Schokoladen aus der Steiermark”-Serie mit regionalen Zutaten wie heimischem Kakao und Bio-Zucker.
- Engagement für Nachhaltigkeit: Einsatz von Bio-Zutaten, faire Arbeitsbedingungen und lokale Partnerschaften mit Bauern.
- Jährliche Produktion von über 20.000 Tonnen Schokolade und Marzipan, davon ein Großteil in handgefertigter Qualität.